Pflanzen-Kultur-Hinweise

Metasequoia glyptostroboides

Urweltmammutbaum, Chinesisches Rotholz, Metasequoie, Wassertanne

In der warmen Jahreszeit, im Sommer

Standort

Ein halbschattiger bis sonniger Standort ist für den Metasequoia glyptostroboides gleichermaßen geeignet. Mammutbäume bevorzugen stets bodenfeuchte, lichte Standorte. Beim späteren Auspflanzen sollte der Standort mit Bedacht gewählt werden. Mammutbäume, es handelt sich um Flachwurzler, sind in Höhe und Breite sehr fordernd, was später zu Problemen bei unbedachten Freiland-Standorten führen kann.

Gießen

Der Wasserbedarf des Metasequoia glyptostroboides wächst zunehmend mit Alter und Größe der Pflanzen. Auf konstante Substratfeuchtigkeit und damit regelmäßige Wassergaben sollte geachtet werden, Staunässe ist jedoch zu vermeiden (Achtung: Untersetzer!).

Düngen

Der Nährstoffbedarf des Metasequoia glyptostroboides ist mäßig, daher von April bis September im 1 bis 2 Wochen Rhythmus hochwertigen Koniferendünger verwenden. Ausgepflanzte Exemplare werden im zeitigen Frühjahr mit reifem Kompost versorgt und bei Bedarf im Juni organisch nachgedüngt.

In der kalten Jahreszeit, im Winter

Standort

Der Metasequoia glyptostroboides kann in den anfänglichen Jahren in Topf-Kultur bedenkenlos an geschützter Stelle im freien Überwintert werden. Die Pflanze verliert im Spätherbst ihre Benadelung, welche zuvor mit leuchtendem Kupferrot Blicke auf sich zieht.

Gießen

​Gleichmäßige Substratfeuchte beibehalten und Staunässe vermeiden. Nur sporadisch gießen und darauf achten, dass der Wurzelbereich nicht austrocknet. Sowohl Trockenheit, wie auch Nässe kann während der Überwinterung schnell zu Schäden an der Pflanze führen.

Allgemein

Kultur-Substrat

​Wir empfehlen hochwertige Kübelpflanzen-Erde, der etwas Sand und weitere grobkörnige Anteile (Blähton, feiner Kies, Lavagrus, Splitt) zur besseren Drainage beigemischt werden. Ebenfalls hat sich die Zugabe von Kokos-Quellerde bewährt. Das Substrat erhält hierdurch eine hohe Strukturstabilität, wird luftig und locker gehalten und das Wasser- und Nährstoff- Speichervermögen wird optimiert.

Umtopfen

Metasequoia glyptostroboides wird in den ersten Jahren im 1 bis 2 jährlichen Rhythmus umgetopft. Das neue Pflanzgefäß sollte nur einige Zentimeter größer im Durchmesser gewählt werden, als das bisherige.

Schnitt

​Schnittmaßnahmen sind beim Metasequoia glyptostroboides nicht empfehlenswert. Eine naturgemäße Entwicklung ohne Eingriffe bringt den schönsten Pflanzenhabitus.

Schädlinge

​Schädlinge kommen nach unseren Erfahrungen beim Metasequoia glyptostroboides nicht vor.